Die Pushcon

Ranga Yogeshwar auf der Bühne

Die Pushcon – früher wissen, was abgeht.

Die Pushcon vom 18.04.18 bis 20.04.18 war ein ereignisreiches Erlebnis und ich muss schon sagen, für mich (mit meinen schon reiferen Jahren), der in Sachen Digitalisierung eher als Normalanwender beschrieben werden kann, war das alles sehr beeindruckend. An drei Tagen fanden 64 Keynotes, Präsentationen und Workshops auf 12 Bühnen in sieben unterschiedlichen Locations auf dem Tobit-Campus in Ahaus statt.

Der Campus ist nicht nur eine hochmoderne Veranstaltungslocation, sondern auch das Zuhause von Tobit.Software. Die “Zukunftsmacher” (WDR) haben sich mit all ihrer Leidenschaft einem großen Ziel verschrieben: Die Welt durch die Vernetzung von allen und allem ein Stückchen besser zu machen.

Auf über 20.000 Quadratmetern wird getüfteltexperimentiertgeforscht und realisiert. Digitales BezahleneMobilityVirtual Reality und noch viel mehr. Überall auf dem Campus und in einem Dutzend ganz verschiedener Showcases konnten Besucher erleben, was woanders noch Vision ist.

Folgenden Präsentationen besuchte ich auf der Pushcon:

Der Gründer und CEO von Tobit.Software stellte sich und seine Visionen vor

Tobias Groten, Softwareentwickler und Visionär ist Gründer und CEO von Tobit.Software.
Er war noch Schüler als er seine erste Firma gründete und eigentlich sollte er für sein Abitur lernen, aber schon frühzeitig hörte er mit die Schule auf. Es war die Faszination der Technik. Er wollte etwas machen, wovon kaum jemand etwas verstand. Die Digitalisierung war sein Element, der er sich voll und ganz hingab und somit den Grundstein für seine Zukunft legte. Die Landwirte aus der Umgebung waren seine ersten Kunden, die genaue Daten z. B. über die Fütterung der Schweine benötigten. So erwirtschaftete er schon nach kurzer Zeit einen Umsatz im mittleren sechsstelligen Bereich. Die Digitalisierung der Welt begann also direkt vor seiner Haustür in Ahaus. Nunmehr wird seit 1986 in Ahaus designt und programmiertTobias Groten ist ein Macher, jemand, der echte Produkte und Lösungen für die Vernetzung der Welt liefert. Heimspiele nutzt der Vor- und Querdenker von Tobit.Software gerne, um sein Publikum mit ein paar frischen Gedanken zu einem aktuellen Thema herauszufordern. Mit seinen Visionen rüttelte er wach und inspirierte.

Tipps und Tricks für die eigene cheyns®-Website

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Can Kaßner – Digital Consultance bei Tobit.Software – zeigte uns, wie wir mit einer Webseite von “chayns®“ noch besser glänzen können und mit welchen Anwendungen und Tricks die Webseiten im Backend gestaltet werden. Abschließend gab es viele nützliche Informationen für diejenigen, die bereits mit “chayns®“ arbeiten.

eCommerce – In 60 Minuten zum eigenen Online-Shop

Einen Onlineshop in nur 60 Minuten zu erstellen stand in diesem Workshop auf der Agenda und wurde schon fast als Wette präsentiert. Uns wurde in einer Live-Demonstration vorgeführt, wie mit “chayns®” ganz einfach ein kompletter Online-Shop für Artikel erstellt werden kann. Den Teilnehmern dient dieses Können und Wissen nun als Top-Einstieg für den weiteren Vertrieb.

chayns® für Entwickler – Die neue API

In dieser Session wurde chayns® als Entwicklungsplattform vorgestellt und gezeigt, wie man mit der neuen API recht schnell auch aufwendige Projekte realisieren kann. Ein Entwickler muss man nicht sein, um mit chayns® zu arbeiten und die eigene Firma voran zu bringen, aber Kenntnisse in HTML, Java-Script und CSS wären schon von Vorteil. Entwicklern öffnen sich mit chayns® unglaublich viele Möglichkeiten.

Visuelles Marketing – Die Macht der Bilder

Herr Markus Hartmann – Digital Consultance bei Tobit.Software – zeigte, worauf beim Erstellen von wirksamen Bildern zu achten ist, damit diese im Kopf der Menschen bleiben. Wissenschaftliche Studien beweisen, dass das menschliche Gehirn visuelle Inhalte um das 60.000-fache schneller wahrnimmt als textliche Elemente und 90% der vom Hirn verarbeiteten Informationen visueller Natur sind. Wer seine Marketing-Aktivitäten mit starken Bildern anreichert, kann die Menschen im positiven Sinne also buchstäblich umhauen.

Virtual Reality – Jetzt wirklich?

Die virtuellen Welten faszinieren nicht nur in Spielen, nein, auch für die Reisebranche, die Industrie, für ArchitektenMediziner und in vielen anderen professionellen Anwendungsgebieten ist die “Virtual Reality” eine echte Bereicherung. Einen Einblick in die Technologie, Anwendungsbereiche und Zukunftsperspektiven wurde uns in einzelnen Räumen präsentiert. Nach einer kurzen Einweisung zu der Virtual-Reality-Brille und den Kontrollern konnte es auch schon los gehen. Ein Flug durch den Grand-Canyon a la Superman war mein erstes virtuelles Abenteuer. Im zweiten Abenteuer tauchte ich ab und befand mich 40 Meter unter dem Meeresspiegel. Auf einem Schiffswrack schaute ich mich um als plötzlich ein riesiger Wal direkt neben mir seine Bahn zog. Es wirkte alles sehr realistisch. Leider war es mir nicht mehr vergönnt die weiteren Räume mit den dortigen virtuellen Welten zu besuchen, da der Andrang zu groß und die Zeit zu knapp war.

Citymarketing – Wie kann man Online unsere Innenstädte beleben?

Online ist für den Handel eine Herausforderung und eine Chance zugleich. Fred Posny (Geschäftsführer von Mindtraffic), Claudia Platte (Ahaus Marketing & Touristik), René Dörenburg (grafschaft-schanze-digital.de) und Katharina Detert (Kulturbüro Gronau) berichteten über eigene Projekte und die damit einhergehenden Erfahrungen. Geschäftsläute und Städteplaner müssen enger zusammen rücken und viele Belange erörtern, berücksichtigen und auch durchführen. Als Beispiel sei die Fahrradstadt Kopenhagen in Dänemark genannt. Der Ausbau der Fahrradwege und die weitestgehende Verbannung der Autos wurde dort immens voran getrieben. Eine recht entspannte Session mit nützlichen Informationen und Anregungen.

Car Sharing – Teilen ist das neue Haben

Niko Schaten – Product Management, Tobit.Software – präsentierte das digitales Flottenmanagement. Heute kann sich dank innovativer Technologien und Konzepte jeder ein Auto mit weiteren Personen teilen. Eine Software übernimmt dafür die Organisation, denn sie kümmert sich um die Termin- und Fahrzeugkoordination. Natürlich kommt auch hier das Smartphone wieder zum Einsatz, da dieses als Autoschlüssel dient und zudem mit einem Buchungssystem verbunden ist.

Parken ohne Schranken – Peter Sommer, Tobit.Labs Visitor Center

Was in Sachen einfaches Parken mit einfachen Bezahlen möglich ist, konnten wir in dieser Session in Erfahrungen bringen. Parkzettel, Parkschein, Parkautomat, Parkuhr, Parkscheibe, Parkwächter oder Schrankenanlage, all das kann man bei prkn.de  einfach vergessen. Das eigene Kennzeichen und das Smartphone ersetzen alles. Von der Parkzeiterfassung bis zur Bezahlung läuft der ganze Betrieb von selbst. Einfach bei chayns® registrieren und das Parkkonto ganz bequem mit Deinem Smartphone aufladen. Die Abrechnung erfolgt dann immer automatisch via Kennzeichenerkennung. Zu niedrigsten Preisen und auf die Minute genau. Nie mehr vorher die Parkdauer festlegen und nie mehr für nicht benötigten Parkplatz zahlen.

Hotel digital – Willkommen im Smartel in Ahaus

Das ein Hotel digital funktioniert, wurde auf dieser Session gezeigt. Im Zentrum von Ahaus befindet sich eines der neueren Projekte von Tobit.Software, das so genannte Smartel. Alles ist dort miteinander vernetzt und das Smartphone der Gäste ist Zimmerschlüssel und Fernbedienung zugleich. An diesem praxisnahen Beispiel wurde zeigte, dass man mit den heutigen Technologien ein digital betriebenes Hotel effizient bewirtschaften kann, welches den Gästen zudem ein besonderes Erlebnis bietet.

Rose Bikes – Von einer kleinen Fahrradwerkstatt zu einem Global Player

Thorsten Heckrath-Rose – Geschäftsführer von Rose Bikes – präsentierte uns, wie aus einer kleinen Fahrradwerkstatt ein international agierender Fahrradhändler geworden ist. Die Stärken dabei sind: Individuelle Produkteschnelle Lieferung, einmonatiges Rückgaberecht, lange Garantiezeit, Video-Tutorials für den Zusammenbau nach der Anlieferung und nicht zuletzt die perfekte Verschmelzung von Offline und Online.

Kryptowährung – Ein Hype mit Zukunft?

Viele sehen in der Kryptowährung eine Befreiung aus dem Finanzdiktat. Der Journalist Friedemann Brenneis informierte über den Hype des Bitcoins (und anderen Kryptowährungen), was genau hinter diesen Währungen steckt und wie sie funktionieren. Vom Mining bzw. Schürfen über die Blockchain bis hin zu den ersten Bezahlmöglichkeiten bzw. Geschäften, die diese Währung akzeptierten. Es wurden die Vor- und Nachteile beleuchtet und die Chancen für die Zukunft abgewogen.

Eine wohlverdiente Pause

Von so vielen Präsentationen waren wir einfach nur überwältigt. Um zwischen den vielen Vorträgen den Kopf einmal wieder frei zu bekommen, gönnten wir uns eine kleine Tour mit den dort zur Verfügung stehenden E-Bikes. Natürlich ist auch hier alles digitalisiert und alles funktioniert über das Smartphone. Vom Öffnen des Fahrradraumes über das Auswählen des E-Bikes, das automatische Verschließen der E-Bikes in der Pause während der Tour bis hin zur Rückgabe und dem automatischen Bezahlen. Gegenüber E-Bikes hegte ich bis dato immer eine gewisse Ablehnung, aber jetzt muss ich doch kleinlaut zugeben, es hat richtig viel Spaß gemacht.

E-Bikes

Die letzten Präsentationen

Am Ende eines Tages traten bekannte Persönlichkeiten wie z. B. Ranga Yogeshwar oder Richard David Precht auf. Ca. 1.000 Besucher folgten Ranga Yogeshwar bei seinem Vortrags-Marathon “die Zukunft der Digitalisierung”, der mit einem begeisterten Applaus honoriert wurde. Richard David Precht fesselte am letzten Abend der Pushcon noch einmal das Publikum. In dem gefüllten Atrium herrschte absolute Stille, während der Philosoph über eine Stunde lang über “die Zukunft der Arbeit” seine Gedanken vermittelte.

Das Bamboo auf dem Campus

Nach den Veranstaltungen ging es Abends noch einmal in das auf dem Campus befindliche Bamboo. In diesem – einer Strandbar nachempfundenen Etablissement – kommt man kurz nach dem Betreten unweigerlich in eine gewisse Urlaubsstimmung. Bestellungen sind auch hier wieder nur über das eigene Smartphone möglich. Die Getränke wurden sehr schnell geliefert und wer – so wie wir – noch einmal ein Essen bestellen möchte, wird am Smartphone gleich über die voraussichtliche Lieferzeit informiert.

Letzte Info

Die Pushcon findet wieder statt und über die Webseite https://pushcon.de kannst Du Dich vorab erkundigen. Eine App findest Du unter: https://pushcon.de/app.

Ich werde mich jetzt dem Chayns.net widmen, einem unglaublich mächtigem – ja wie soll ich es eigentlich nennen – Tool/Programm, dass nicht nur aus einer Webseite besteht, sondern unfassbar viele Möglichkeiten für die verschiedensten Bereiche bietet. Falls es Dich interessiert, schau hier vorbei oder melde Dich bei mir.